R W L  Verwaltungs- und Beteiligungs- AG   Bremen

 

Lagebericht zum 31. Dezember 2001

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Mit Eintragung des Fortsetzungseröffnungsbeschlusses im Handelsregister am 19.10.2001 begann das Rumpfgeschäftsjahr der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2001. Die Fortsetzungseröffnungsbilanz ist dieselbe wie die Abwicklungsschlussbilanz zum 18.10.2001. Veränderungen haben sich nicht ergeben. Die Werte sind zum Jahresende 2001 fortgeschrieben worden.

Die Gesellschaft hat ihre strategische Neuausrichtung im Rumpfgeschäftsjahr 2001 begonnen, jedoch ihre neue Geschäftstätigkeit noch nicht aufnehmen können. Dazu war der Zeitraum zu kurz. Es sind jedoch die notwendigen Maßnahmen vorbereitet worden, um  dem Gesellschaftszweck  entsprechende Beteiligungen an anderen Unternehmen zu gegebener Zeit aquirieren oder Zuführung neuen Kapitals ermöglichen zu können. Die Liquidität der Gesellschaft ist sichergestellt, der Verlust durch die entstandenen Verbindlichkeiten weiterhin im Wege des Ertragszuschusses mit Besserungsabrede bis zum 31.12.2001 durch den Mehrheitsgesellschafter ausgeglichen. In der Besserungsabrede verpflichtet sich die RWL, auf schriftliche Anforderung des Mehrheitsgesellschafters Rheinische Grundbesitz Deutschland GmbH (Rheingrund), Bottrop, den Ertragszuschuss nebst Zinsen von 5% p.a. an die Rheingrund zurückzuzahlen, sobald und soweit sie einen entsprechenden Jahresüberschuss oder Liquidationsüberschuss erzielt, sie über ausreichende Liquidität verfügt und die Rückzahlung nicht gegen zwingende Regeln des Aktienrechts verstößt.

Der Vorstand hat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt, der mit folgender Erklärung abschließt:

„Die Gesellschaft hat für das Rumpfgeschäftsjahr vom 19.10. bis zum 31.12.2001 nur mit der Rheinische Grundbesitz Deutschland GmbH, Bottrop, am 26.10.2001 einen Ertragszuschuss­vertrag mit Besserungsabrede über den Ausgleich der bei der RWL Verwaltungs- und Beteili­gungs- AG in dem vorgenannten Zeitraum aufgelaufenen Verluste geschlossen. Der Ertragszuschuss ist auf den Betrag von DM 300.000,00 bis zum 31.12.2001 begrenzt worden. Weitere  Rechtsgeschäfte mit dem herrschenden oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen oder mit Dritten auf deren Veranlassung oder in deren Interesse hat sie in dem genannten Zeitraum nicht vorgenommen und auch  andere Maßnahmen auf  Veranlassung dieser Unternehmen oder in ihrem Interesse nicht  getroffen oder unterlassen. Der Vorstand erklärt des weiteren, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm im Zeitpunkt des Abschlusses des Ertragszuschussvertrages bekannt waren, zum Zwecke des Verlustausgleichs dadurch eine angemessene Gegenleistung bis zum 31.12.2001 erhielt und nicht benachteiligt wurde.“

Ausblick

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. Das nächstliegende Ziel der Gesellschaft ist die Aufbringung des notwendigen Gesellschaftskapitals. Es wird versucht, diese Maßnahme sobald als möglich und wirtschaftlich vertretbar durch eine Kapitalerhöhung über die Börse und/ oder durch Zuführung privaten Kapitals zu erreichen. Weiter  soll versucht werden, die ehemaligen Namensaktien , die als Inhaberaktien noch nicht an der Börse eingeführt sind, zu plazieren. Bestandsgefährdenden Risiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Die Rückstellungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind nach dem heutigen Kenntnisstand ausreichend bemessen.

Essen, im März 2002

Jan D. Höhfeld

Vorstand

   

 

zurück